Anwesen war stets ein Ort für heitere kulturelle Zusammenkünfte wie Lesungen und Konzerte. Prinz Carl, Italien- und Musikliebhaber, wäre am 29. Juni 218 Jahre alt geworden. Das Motto des Open-Air-Konzerts
und 1791 von Carl von Gontard als Sommerresidenz für König Friedrich Wilhelm II. am Ufer des Heiligen Sees erbaut. Mit dem Schloss hielt die klassizistische Architektur in Preußen Einzug. Carl Gotthard Langhans
1791 ließ Friedrich Wilhelm II. durch Carl Gotthard Langhans das repräsentative Orangeriegebäude errichten, das nicht nur zur Aufbewahrung exotischer Pflanzen diente, sondern einen zentralen Konzertsaal
Familie ins Ohr zu flüstern. Heftig blieb der Widerstand in der preußischen Königsfamilie. Als Prinz Carl, der jüngere Bruder des Kaisers, von der Verlobung erfuhr, nahm er die Anzeige „mit einem Teufels-Ausdruck [...] voller Mäuse gefressen!“, wie der Kronprinz seiner Frau berichtete. Seit der Verlobung mied Prinz Carl den Verlobten demonstrativ. Einen besonders wunden Punkt in der Hohenzollern-Familie bildete der Umstand
damals modernsten Spielwerken aus. Hofuhrmacher Fischer beispielsweise baute eigene „Klavieruhren“, Carl Ludwig Bauer erfand ein Flötenspielwerk für den König, das wegen seines hervorragenden Klangs sogar
Vigée-Lebrun, Jacques-Louis David, Carle Vernet, Franz Krüger, nun ergänzt durch Arbeiten von Francois Gérard, Georg Friedrich Weitsch, Peter Ludwig Lütke und vor allem Carl Blechen. Meisterwerke von seiner
Faszination verloren haben. Im Konzert des Berliner Residenz Orchesters sind mit Johann Bernhard Bach und Carl Philipp Emanuel Bach noch weitere Mitglieder der Bachfamilie zu hören. Die berühmtesten Violinkonzerte
stellt das Quantum Clarinet Trio in unserem Konzert mit der Serenade von Robert Kahn und dem Trio von Carl Frühling auch zwei Wiederentdeckungen vor. Die nicht zufällig ausgewählten Komponisten sind durch
den Architekturzeichnungen sind Entwürfe der Baumeister Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, Carl von Gontard, Carl Gotthard Langhans, Karl Friedrich Schinkel und Ludwig Persius zu finden. Auch die Parkanlagen
dem des alternden Königs verglichen und am Originalschauplatz nachvollzogen. Das Projekt wurde durch Carl Hentzschel, Student des Masterstudiengangs "Schutz Europäischer Kulturgüter" an der Europa-Universität
Spiegel waren mit vergoldeten Schnitzrahmen und Trophäengehängen, vermutlich vom Holzbildhauer Johann Carl Scheffler nach Entwürfen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff gefertigt, verziert. Das Deckengemälde [...] Friedrich als Geschenk erhielt, ließ diesen Raum zunächst unverändert. So beschreibt der Bauintendant Carl Wilhelm Hennert 1778 den Vorsaal als ein "...ungemein schönes Vorzimmer, welches noch unverändert