Berlins schönste FranzosenWatteau und sein Kreis neu betrachtet

Sonderausstellung | verlängert bis 15. Juni 2014!

Watteau, Pater, Lancret: Die französischen Gemälde des 18. Jahrhunderts aus den Sammlungen Friedrichs des Großen und seines Bruders, Prinz Heinrich, gehören zu den herausragenden Kostbarkeiten im Schloss Charlottenburg. Traditionell hängen sie im Neuen Flügel des Schlosses, der bis Ende 2014 wegen Sanierung geschlossen bleibt.

Um die Meisterwerke den Blicken der Besucher während dieser Zeit nicht zu entziehen, zeigt die SPSG an anderer Stelle im Schloss eine Auswahl von 24 Gemälden in neuer Zusammenstellung.

Spektakuläre Entdeckungen der Restauratorinnen, die bei der Untersuchung der Werke für die Erarbeitung des Bestandskatalogs "Französische Gemälde I – Watteau, Pater, Lancret, Lajoüe" zutage kamen, stehen dabei im Mittelpunkt.

So wird in der Präsentation in vier Räumen des Alten Schlosses beispielsweise anschaulich erläutert – und auf Abbildungen ersichtlich –, wie aus Antoine Watteaus Werbeschild für das Geschäft seines Freundes, des Kunsthändlers Edme Gersaint in Paris, zwei Gemälde wurden, die fortan als Innendekoration dienten. Im 20. Jahrhundert wieder zusammengefügt, avancierte die ursprüngliche Reklametafel schließlich zu einem der wichtigsten Gemälde des 18. Jahrhunderts.

Schloss Charlottenburg
Spandauer Damm 10-22
14059 Berlin

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